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Faceman93 Newcomer
Joined: 17 Nov 2011 Posts: 3
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Posted: 17 Nov 2011 21:00 Post subject: Import aus Indien |
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Indien Import
Spontan und auf die Schnelle fällt kaum jemandem etwas zu dem Thema ein, was den Import aus Indien betrifft. Tatsächlich krebst die Zahl der Exporteinnahmen Indiens in einem Bereich von um die 200 Milliarden US-Dollar (gerade mal ein Achtel der Exporteinnahmen Chinas) herum, die Bundesrepublik Deutschland importiert gerade einmal 3,3 Prozent der indischen Artikel.
Bei Indien, das bis 1947 der britischen Krone angehörte und das zweitbevölkerungsreichste Land der Erde ist, handelt es sich teilweise noch um ein Schwellenland, das in der Vergangenheit durch Kriege mit dem muslimischen Staat Pakistan stetig geschwächt wurde. Doch mittlerweile ist das Land aufgestiegen und redet in der Weltwirtschaft ein Wörtchen mit.
Besonders bekannte Importe aus Indien sind IT-Geräte, Stoffe und Gewürze. Aber auch Einfuhr von Chemikalien, Schmuck, Düngemitteln etc. erfreut sich in Deutschland größter Beliebtheit. Doch das wichtigste Gut aus Indien ist das Rohöl, mit dem das Land das meiste Geld verdient.
Das meiste Geld für Importgeschäfte bezahlt Deutschland aber für Textilien aus Indien. Im Jahr 2010 waren dies nach Angaben des Enterprise Euro Networks 1.142.999.000 Euro, was rund ein Sechstel des Gesamtimports ausmacht.
Eine Frage die sich für Unternehmen stellt, wenn sie etwas aus Indien importieren wollen ist, ob es besser ist, die Ware per Schiff oder per Flugzeug zu ordern. Beide Lieferarten haben ihre Vor- und Nachteile. Importiere ich über den Wasserweg, dauert es mitunter eine gewisse Zeit, bis ich meine georderten Artikel erhalte. Die Ware muss erst zum Hafen gebracht werden, dann wird sie verschifft und in Deutschland (wahrscheinlich von Hamburg aus) muss sie noch einmal zum Ziel verfrachtet werden. Andererseits ist der Transport per Schiff im Gegensatz zum Luftweg mehr als nur umweltschonend. Obwohl die Strecke über Land/Schiff das zweieinhalb-fache der Luftstrecke (rund 14.000 Kilometer) beträgt, fällt dabei weniger als ein Drittel der CO2-Emissionen an. Hinzu kommt, dass der Versand über den längeren Weg eventuell noch ein klein wenig günstiger ist. Bei dem Import aus Indien spielt also nicht nur der Einkauf selber eine wichtige Rolle. Jedoch muss man auch einkalkulieren, wie schnell man die Waren braucht, damit man Gewinn und keinen Verlust erzielt. Für den Geschäftsmann ist es also ein Erörtern der Sachlage.
Beim Import aus Indien sollte man ebenfalls Vorsicht bei Bio-Produkten walten lassen. Während in Deutschland einwandfrei die Bedingungen für Bio-Produkte geregelt sind, gibt es in dem Schwellenland keine besonderen Vorgaben, woran man sich beim Anbau von Bio-Produkten halten sollte. Da die eingeführten indischen „Öko-Produkte“ mit den heimischen, naturfreundlichen Nahrungsmitteln auf eine Ebene gesetzt werden, sollte man hierbei als Endverbraucher ein wenig Vorsicht walten lassen, auch wenn sich nicht überprüfen lässt, ob der Artikel aus ökologischer Sicht einwandfrei ist.
Auch die Frage der Bürokratie kann bei der Bestellung eine wichtige Rolle spielen. Hierbei muss man Zollgebühren, Versandkosten und vieles mehr beachten. Zum Beispiel ist in Deutschland der Zollsatz für Menschenfiguren aus Zinn höher als für Tierfiguren aus dem selben Material.
Der Import aus Indien ist insgesamt ein schönes Geschäft, wenn man weiß, was und warum man es einführen möchte. Der Markt dort ist in letzter Zeit ziemlich expandiert und es wird wahrscheinlich nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Indien ein zweites China wird. Klar sollte allerdings sein, dass Indien wohl in den nächsten Jahrzehnten nicht an die Wirtschaftsstärke seines Nachbarlandes herankommen wird.
Mehr Informationen über den Import aus Indien finden Sie unter http://www.ag-frisch.de/sites/importservice/?swap=ed74b50f0fc69c9630018a8331ca13eb&lan=de |
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